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Sprachentwicklungsstörung / Dies äußert sich meist in:
Diese 3 sprachlichen Leistungen können isoliert oder in einem Symptomenkomplex betroffen sein. Dyslalie - Störung der Lautbildung Laute können nicht richtig gebildet, angewandt und/oder
differenziert werden, Dysgrammatismus - Störung des Satzbaus
Störung des Schriftspracherwerbs, die oft im Zusammenhang mit einer Sprachentwicklungs- störung oder Wahrnehmungsstörung auftritt. Schriftzeichen werden verwechselt, nicht erkannt oder falsch eingesetzt. Störung im Bewegungsablauf von Lippen & Zunge, oft verbunden mit einer Kau- und Schluckfehlfunktion. Die Therapie kann im Zusammenhang mit einer kieferorthopädischen Behandlung und/oder bei einer Artikulierungsstörung (Dyslalie) erforderlich sein. Stimmstörung – Störung der Stimmbildung oder des Stimmgebrauchs (Dysphonie) Sie entsteht aufgrund einer Funktionsstörung des Stimmapparates oder aufgrund vonorganischen, hormonellen oder psychischen Beeinträchtigungen, z.B.
Eine Stimmstörung ist oftmals verbunden mit Heiserkeit, falscher Sprechatmung und einer eingeschränkten Belastbarkeit der Stimme. Stimm – Rehabilitation nach Laryngektomie Laryngektomie ist die vollständige Entfernung des Kehlkopfes, z.B. bei Kehlkopf-Krebs. Dadurch entstehen umfangreiche Beeinträchtigungen, wie z.B.:
Neben intensiver Betreuung und Beratung im Umgang mit der
neuen Lebenssituation wird in der logopädischen Therapie eine Ersatzstimme
erlernt. Störung der Artikulation bzw. des Stimmklangs bei fehlerhafter Nasenresonanz (Näseln), z.B. bei Lippen- Kiefer- Gaumen-Spalten Störung des Redeflusses, bei der Laute, Silben oder
Wörter wiederholt werden, Zusätzlich können Blockaden und Verkramp- fungen, z.B. an den Gesichtsmuskulatur, zu sehen sein. Störung des Redeflusses, bei der die Betroffenen durch ein zu schnelles Sprechtempo und fehlende Sprechpausen oft Wort- und Satzendungen verschlucken. Dadurch ist die Verständlichkeit des Gesagten stark beeinträchtigt. Sprach- und sprechtherapeutisch behandlungsbedürftig sind meist angeborene Hörfehler, wie z.B. Innenohrschwerhörigkeit mit Hörgerätversorgung. Dies kann Auswirkungen auf die gesamte Sprach- entwicklung haben oder Probleme der Stimm- funktion hervor rufen. Auch Spätertaubte Menschen mit Cochlear Implant (CI) müssen das hören wieder neu lernen und sollten logopädisch betreut werden. Sprach- und Sprechstörungen Bei angeborenen Behinderungen (z.B. bei Down – Syndrom) können die an den Sprach- bzw. Sprechvorgängen beteiligten Organe und Muskeln so beeinträchtigt sein, dass eine normgerechte Entwicklung von selbst nicht möglich ist. Auch hier kann die logopädische Therapie unterstützend in die Entwicklung oder den Erhalt wesentlicher Funktionen eingreifen. Aufgrund von chronisch-neurologischen Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson , Multiple Sklerose) entstehen sekundär oft Probleme im Bewegungsablauf der am Sprechvorgang beteiligten Muskulatur (Dysarthrophonie) oder Störungen der Stimmfunktion (Dysphonie). ist eine neurologische Störung der Sprache. Hier können alle sprachlichen Modalitäten (Lesen, Schreiben, Sprechen, Verstehen) betroffen sein. Eine Aphasie ist oft Folge eines Schlaganfalls, tritt bei einem Schädelhirntrauma oder bei einen Hirntumor auf. bei Hirnleistungsstörungen. ist eine neurologische Störung der Sprechbe- wegungen, der Stimmgebung und der Atmung. Sie wird hervorgerufen durch Erkrankungen im zentralen/peripheren Nervensystem (z.B. Morbus Parkinson, Multiple Sklerose) oder ist Folge eines Schlaganfalls. ist eine Störung des Schluckaktes und / oder der Kaubewegungen, hervorgerufen durch neurologische oder muskuläre Erkrankungen, z.B. nach Schlaganfall, bei Morbus Parkinson oder bei Tumoren im Mund-, Halsbereich.
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