Behandlung von Sprach-,
Sprech-, Stimm-, Hör- &
Schlucks
törungen


Impressum

   
 

Home
Stadtplan Eisenach
Stadtplan Marksuhl

Logopädie

Störungsbilder

Moralis - Therapie
Seminarangebote
Erweiterte Angebote
Mitarbeiter / Kontakt

Fotogalerie
Stotterer - 
Selbsthilfegruppe Eisenach


Wir sind Mitglied im

 

Die Diagnose auf Ihrem Rezept könnte wie folgt lauten:


Sprachentwicklungsstörung /
Sprachentwicklungsverzögerung

Dies äußert sich meist in: 

  • einer Störung der Lautbildung (Dyslalie)
    Laute können nicht gebildet oder nicht im Zusammenhang angewandt werden,
    z.B. Katze - Tatze, Schlange – Lange, Hose – Rose
  • einer Störung des Wortgebrauchs
    hier zeigt sich ein verminderter Wortschatz und/oder ein eingeschränktes Sprachverständnis, z.B. „Eh....eeeeh...wie heißt das... zum ...“

Diese 3 sprachlichen Leistungen können isoliert oder in einem Symptomenkomplex betroffen sein.


Dyslalie - Störung der Lautbildung

    Laute können nicht richtig gebildet, angewandt und/oder differenziert werden,
    z.B. Katze – Tatze
           Schlange – Lange
           Hose – Rose
    z.B. Lispeln – die Zunge stößt an die Zähne an
           oder ist beim Sprechen zu sehen


Dysgrammatismus - Störung des Satzbaus

  • Wörter oder Satzteile werden weggelassen,z.B. "Susi liegt Bett", "Mama Ball"
  • der Satzbau ist falsch, z.B. „Papa Auto fahrt“
  • Artikel werden verwechselt, z.B. „der Mädchen“
  • Verben werden nicht gebeugt, z.B. „ich essen“,  „du trinken“

Lese- Rechtschreibschwäche

    Störung des Schriftspracherwerbs, die oft im Zusammenhang mit einer Sprachentwicklungs- störung oder Wahrnehmungsstörung auftritt. Schriftzeichen werden verwechselt, nicht erkannt oder falsch eingesetzt.


Myofunktionelle Störungen

    Störung im Bewegungsablauf von Lippen & Zunge, oft verbunden mit einer Kau- und Schluckfehlfunktion. Die Therapie kann im Zusammenhang mit einer kieferorthopädischen Behandlung und/oder bei einer Artikulierungsstörung (Dyslalie) erforderlich sein.


Stimmstörung – Störung der Stimmbildung oder des Stimmgebrauchs (Dysphonie)

    Sie entsteht aufgrund einer Funktionsstörung des Stimmapparates oder aufgrund vonorganischen, hormonellen oder psychischen Beeinträchtigungen, z.B.

      • nach Kehlkopf – OP
      • bei Stimmlippenlähmung
      • bei Problemen während des Stimmbruchs (Mutationsstörung)
      • bei Berufssprechern

    Eine Stimmstörung ist oftmals verbunden mit Heiserkeit, falscher Sprechatmung und einer eingeschränkten Belastbarkeit der Stimme.


Stimm – Rehabilitation nach Laryngektomie

    Laryngektomie ist die vollständige Entfernung des Kehlkopfes, z.B. bei Kehlkopf-Krebs. Dadurch entstehen umfangreiche Beeinträchtigungen, wie z.B.:

      • Stimmlosigkeit
      • veränderte Riechfunktion
      • neuer Atemweg
      • Gefahren beim Duschen & Baden.

    Neben intensiver Betreuung und Beratung im Umgang mit der neuen Lebenssituation wird in der logopädischen Therapie eine Ersatzstimme erlernt.


Rhinolalie / Rhinophonie

    Störung der Artikulation  bzw. des Stimmklangs bei fehlerhafter Nasenresonanz (Näseln), z.B. bei Lippen- Kiefer- Gaumen-Spalten


Stottern

    Störung des Redeflusses, bei der Laute, Silben oder Wörter wiederholt werden,
    z.B.   "I-i-i-i-ich"
             "Pa-pa-pa-papa"

    Zusätzlich können Blockaden und Verkramp- fungen, z.B. an den Gesichtsmuskulatur, zu sehen sein.


Poltern

    Störung des Redeflusses, bei der die Betroffenen durch ein zu schnelles Sprechtempo und fehlende Sprechpausen oft Wort- und Satzendungen verschlucken. Dadurch ist die Verständlichkeit des Gesagten stark beeinträchtigt.


Hörstörung

    Sprach- und sprechtherapeutisch behandlungsbedürftig sind meist angeborene Hörfehler, wie z.B. Innenohrschwerhörigkeit mit Hörgerätversorgung. Dies kann Auswirkungen auf die gesamte Sprach- entwicklung haben oder Probleme der Stimm- funktion hervor rufen.

    Auch Spätertaubte Menschen mit Cochlear Implant (CI) müssen das hören wieder neu lernen und sollten logopädisch betreut werden.


Sprach- und Sprechstörungen
bei Mehrfachbehinderung und chronisch- neurologischen Erkrankungen

    Bei angeborenen Behinderungen (z.B. bei Down – Syndrom) können die an den Sprach- bzw. Sprechvorgängen beteiligten Organe und Muskeln so beeinträchtigt sein, dass eine normgerechte Entwicklung von selbst nicht möglich ist. Auch hier kann die logopädische Therapie unterstützend in die Entwicklung oder den Erhalt wesentlicher Funktionen eingreifen.

    Aufgrund von chronisch-neurologischen Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson , Multiple Sklerose) entstehen sekundär oft Probleme im Bewegungsablauf der am Sprechvorgang beteiligten Muskulatur (Dysarthrophonie) oder Störungen der Stimmfunktion (Dysphonie).


Aphasie

    ist eine neurologische Störung der Sprache. Hier können alle sprachlichen Modalitäten (Lesen, Schreiben, Sprechen, Verstehen) betroffen sein. Eine Aphasie ist oft Folge eines Schlaganfalls, tritt bei einem Schädelhirntrauma oder bei einen Hirntumor auf.


Neurologisches Training

    bei Hirnleistungsstörungen.


Dysarthrophonie

    ist eine neurologische Störung der Sprechbe- wegungen, der Stimmgebung und der Atmung. Sie wird hervorgerufen durch Erkrankungen im zentralen/peripheren Nervensystem (z.B. Morbus   Parkinson, Multiple Sklerose) oder ist Folge eines Schlaganfalls.


Dysphagie

    ist eine Störung des Schluckaktes und / oder der Kaubewegungen, hervorgerufen durch neurologische oder muskuläre Erkrankungen, z.B. nach Schlaganfall, bei Morbus Parkinson oder bei Tumoren im Mund-, Halsbereich. 

     

weiter

 

Mit freundlicher Unterstützung von
macholdt.de